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Presse-Echo

 

Damit war der Gambe Gelegenheit gegeben, ihre warme, eigene Klangschönheit zu entfalten.
Und auch in der Sonate Wq.78, die original für Violine komponiert wurde, verlieh sie diesem Stück durch ihre eher melancholische Klangfarbe eine neue Schattierung. Unbestritten, dass Raum und Zeit, Instrumente und Literatur abhängig bleiben von den Interpreten. Ekkehard Weber und Ricardo Magnus bildeten eine Idealbesetzung: virtuos und leidenschaftlich in der Handhabung ihrer Instrumente, mit der Zugabe kam noch eine Diskantgambe ins Spiel, klug und phantasievoll in der Programmgestaltung und der Moderation. Sie zelebrierten geradezu genussvoll und in optimaler Übereinstimmung ausdrückliche melancholische Vorhalte oder schnelle filigrane Läufe. Sie wechselten in den imitatorischen Passagen ihre Rollen und schienen sich gegenseitig zu beflügeln. Mit wenigen Zeichen der Kommunikation, trotzdem homogen bis ins zarteste Piano oder kräftigste Forte.

 

Vorklassik, Empfindsamkeit: Carl Philipp Emanuel Bach wirkte maßgeblich an dem Stil mit, der den individuellen Ausdruck in der Musik weiter ausformte. "Ich habe", schrieb der Bach- Sohn, "niemals die allzu große Einförmigkeit in der Komposition und im Geschmack geliebet." Seine Gambensonaten belegen das eindrücklich. Das Duo La Gamba Freiburg spielte die drei Kompositionen – dazu die Bearbeitung einer Violinsonate – in der gut besuchten Erlöserkirche am Alten Friedhof mit geballter Kompetenz. Technisch auf höchstem Niveau, gestalteten die Musiker das Melos wie mit einem Atem, beseelend, und Zerklüftetes banden sie ein, ohne Verwerfungen zu glätten. Die Dynamik wurde fein abgestuft oder in Kontrasten ausgestellt. Einförmig weder Werk noch Ausführung. Ekkehard Weber, Gambenlehrer an Freiburgs Musikhochschule, spielte eine Viola da gamba d’amore. Metallisch grundiert und doch warm war ihr Klang, apart die Kombination mit dem Hammerflügel. Ricardo Magnus’ Spiel gefiel mit intensiver Agogik und filigranen, leichten Läufen. Ein quasi-improvisatorischer Charakter machte sich in der Sonate g-Moll Wq 88 dort bemerkbar, wo die Musik ins Stocken geriet, umherzuschweifen schien; die imitatorisch gearbeiteten Passagen im Wechselspiel der Interpreten waren aus einem Guss.
Der melodisch größte Reiz ging von der C-Dur-Sonate Wq 136 aus: vom ersten Satz mit seinen Vorhalten, im Allegretto von den Wechseln nach Moll, die das Dur verschatteten. Im finalen Arioso kosteten Weber und Magnus die Vorhalte schmerzlich lange aus, ohne sie theatralisch zu überdehnen. Musikalische Empfindsamkeit – hier wurde sie erfahrbar. Das Ende kam wie eine Erlösung: dass es kein Trugschluss war, dass der Satz rasch und leise ausklang. Doch im Allegro di molto der D-Dur-Sonate waren sie wieder da, die ausdrucksvollen Dehnungen; und dann war da noch eine explosive Virtuosität. Weber fackelte die rasenden Läufe ab, beließ ihnen auch im höchsten Tempo Kontur und Ausdruck. Das war so bravourös und geschmackvoll wie die gesamte Darbietung an diesem Abend.

 

Ein Künstler mit viel Feingefühl
Die Gambe erfordert Feingefühl und intensives Auseinandersetzen mit der sensiblen Violine. Genau das ist die Stärke des anerkannten Künstlers Ekkehard Weber. Der Dichter und Komponist Christian Friedrich Daniel Schubart schrieb unter anderem 1784 romantisch über die Viola da Gamba: „Die Nachtstücke lassen sich herrlich darauf vortragen; überhaupt alles was Anmuth und Zärtlichkeit athmet!“ Zum „Saillie du jardin“ in der Suite g-moll von Marin Marais merkte Weber schmunzelnd an, dass es sich nicht nur um „etwas Hervorstehendes wie etwa einen Mauervorsprung“ handele, es könne auch etwas Unanständiges bedeuten, „was man durchaus auch im Garten tun könnte“. „Machen Sie sich Ihren eigenen Reim darauf!“ forderte er auf. Entsprechend amüsiert und gebannt lauschte das Publikum den vibrierenden Tönen bei der angekündigten Stelle.

 

Das Konzert mit dem Duo Ekkehard Weber (Viola da Gamba) und Jakoba Marten-Büsing (Orgel) in der Dorfkirche war ein herausragendes musikalisches Ereignis...
Ist doch die Gambe "kein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt", wie Antonin Dvorák dem Cello nachsagt, sondern eine zart klingende Kniegeige für empfindsame Gemüter....
Mit den für das Violoncello geschriebenen "Zwei Suiten Nr. 2 und Nr. 5" fand der Vortrag seine Fortsetzung. Deren Wiederentdeckung war Pablo Casals zu verdanken. Auf der Gambe gewinnen diese Solostücke eine Anmut und Intensität, die den kunstvoll stilisierten und fein differenzierten Tanzsätzen französischer Prägung ein reiches Eigenleben verleihen. Dem Solisten bot die Partitur reiche Möglichkeiten, in den melodisch bewegten Abläufen mit ihrer versteckten Mehrstimmigkeit und ihren harmonischen Ruhepunkten eine unbändige Experimentierlust zu praktizieren. Ekkehard Weber, Dozent an der Musikhochschule Freiburg und exzellenter Kammermusiker, gelang es bestens, mit seiner warmen Tongebung, sauberen Intonation und einwandfreien Doppelgrifftechnik die kompositorischen Strukturen in den teils virtuosen Extravaganzen freizulegen.
 

Die zum Vortrag gewählten Solosonaten, ohne Begleitung, sind in ihren Anfängen eine Spezialität der Gamben-
und Cellovirtuosen, die schon damals die Musikfreunde in Staunen versetzte. Solche ausgewählten Musiken waren für "Kenner und Liebhaber", exklusiv und anspruchsvoll. Sie erfordern zu ihrer Interpretation sowohl Ausdauer,
als auch zielstrebiges Bemühen um spielerische Vervollkommnung und die Fähigkeit einer inhaltlichen Auslotung, für die Ekkehard Weber schon oft den Nachweis erbracht hat.

Das Motto des Konzerts lautete "con amore" - mit Liebe. Und mit solcher beherrschte Weber sein Instrument.
Mal leise und einfühlsam, mal laut und opulent verzauberte er mit seinem virtuosen Spiel die Zuhörer, die sich in Scharen im Orgelbaumusem versammelt hatten ... Erstaunlich, wie ein einziges Instrument eine derartige Tonvielfalt entwickeln kann ... So war der Raum wortwörtlich mit Klang erfüllt, als Weber Werke von Johann Sebastian Bach, Antoine Forqueray oder auch August Kühnel intonierte.

Wann hat man schon einmal die Möglichkeit, einen weltweit letzten spielbaren Vertreter einer ausgestorbenen Instrumentengattung in musikalischer Aktion zu erleben und darüber hinaus hochinteressante Einblicke in die Geschichte, Spieltechnik und Bauweise dieser raren Spezies zu gewinnen? Die Geigenbauwerkstatt Schumann bot mit ihrem ersten Werkstattkonzert der diesjährigen Herbstreihe den idealen Raum für dieses Erlebnis.
Kein geringerer als Ekkehard Weber, international bekannter Gambist und Hochschullehrer aus Freiburg, hatte seine Viola da gamba d'amore mitgebracht und diesen Instrumentenschatz mit musikertypischen Kosewörtern wie „Sie knarzt halt ein wenig“ schmunzelnd vorgestellt. Tatsächlich kam man aus dem Staunen kaum heraus ob der wirklich ungewöhnlichen optischen und akustischen Merkmale dieser Gambe, deren Besonderheit die Resonanzsaiten sind, welche unterhalb des Griffbretts und den Steg durchstoßend die Klangentwicklung der Spielsaiten unterstützen sollen. Dass sie dies auch wirklich tun, konnte man besonders eindrucksvoll bei den langsamen Sätzen des gebotenen Barockrepertoires erleben. Trotz eines bis auf den letzten Platz besetzten vergleichsweise kleinen Konzertraums öffnete sich der Klang und gab einen Nachhalleffekt, um den ihn manch prächtiges Kirchenschiff beneiden würde. Bei den schnellen Suitensätzen dagegen reichte die Anstrichzeit der Spielsaite nicht aus und es blieb beim typisch beweglichen und schlanken Gambenton. In der Stückwahl gelang es Ekkehard Weber, mit Suiten und Tanzsätzen von August Kühnel (1645 – c.f. 1700), Antoine Forqueray (1672 – 1745), einem anonymen Meister und schließlich der ersten Cellosuite bzw. der Solopartita für Flöte von Johann Sebastian Bach eine umfassende Bandbreite der barocken Gambenmusik zu dokumentieren, die im Falle Bachs auch interessante Arrangements beinhaltete. Der intime Rahmen der Geigenbauwerkstatt Schumann erwies sich als Glücksfall für dieses ungewöhnliche Comeback eines ausgestorbenen Instruments, ermunterte doch die fehlende räumliche Distanz zwischen Vortragendem und Zuhörern zu interessanten Fragen aus dem Auditorium, nachdem Ekkehard Weber mit einer höchst ungewöhnlichen Zugabe – „Syrinx“ von Claude Debussy, eigentlich das Paradestück aller Querflötisten – nochmals alle Register der klanglichen Raffinesse seiner Resonanzsaitengambe gezogen hatte. Lang anhaltender Beifall – und man darf gespannt sein, wie es weitergeht mit den Werkstattkonzerten bei Geigenbauer Schumann.

Zunächst Antoines dritte Gambensuite, die der Sohn um drei Sätze ergänzte. Im Rahmen des Forums für Alte Musik Freiburg musizierte das Duo La Gamba Freiburg: Ekkehard Weber, der in die verwickelte Überlieferungs- und Bearbeitungsgeschichte der Werke einführte, und Ricardo Magnus am Cembalo. Webers Viola da gamba aus dem Paris des Jahres 1722 verbreitete einen hölzern- warmen, zuweilen angerauten Klang, der im reizvollen Kontrast zum prasselnden Cembaloton stand, dem Magnus Relief verlieh. Melodisch griffen die Aufschwünge aus, zielgerichtet gerieten dem Gambisten die Aufgänge in Doppelgriffen, das Zusammenspiel war homogen und energetisch. Nicht nur in seinem Solo-Satz kehrte der Cembalist die dramatischen Verwicklungen vehement hervor – auch Antoines erste Gambensuite, die Forqueray junior für Cembalo wenn nicht bearbeitete, dann mutmaßlich selbst komponierte und unter dem Namen seines Vaters veröffentlichte, trieb er mit harten Akkordstößen voran. Mit sauberen Läufen und elastischer Agogik, die blockhaften Sprünge zu einem Bogen formend. Die lichteren Stimmungslagen kamen angesichts der zupackenden Gangart zu kurz. Nicht so in der Interpretation derselben Suite in der Fassung für Gambe und Cembalo, die im Anschluss zum Vergleich aufforderte – und sogleich mehr Melos entfaltete. Intonationssicher war Webers Spiel; ... Nicht die Verdichtung, sondern die Erweiterung des Klangraums sorgte hier für Qualität.

Auch das Bachorchester mit seinen exzellenten Soisten hatte daran wieder erheblichen Anteil. Nur ein Beispiel: Ekkehard Webers ausdrucksvolle Gambenkunst.

Solistenvirtuosität: Dann aber erklang Johann Sebastian Bachs Suite Nr. 5 BWV 1011, die ursprünglich für Laute, in einer zweiten Fassung für Cello konzipiert war, nun aber von unserem Gambisten für die Gambe adaptiert wurde. Was Bach hier auf- und ineinander getürmt hat und Weber dezidiert und einfühlsam herausspielte, sucht seinesgleichen. Weber hatte auch einen Satz pizzicato umgesetzt, durchaus authentisch insofern, als das Stück ja auch für Laute geschrieben worden war. Das Konzert steigerte sich noch einmal nach der Pause mit der Suite Nr. 2 BWV 1008, mit einer schnellen Courante, einer elegischen Sarabande und einer heiter tiefgreifenden Gigue, die die ausgereifte Virtuosität des Solisten unter Beweis stellte.

Wenn von Gambenmusik die Rede ist, fällt auch schon der Name Ekkehard Weber ... In seiner unauffälligen Virtuosität und galanten Ästhetik verfehlt dieses Kabinettstück nicht seine Wirkung, besonders wenn ein exzellenter Gambenspieler vom Format eines Ekkehard Weber den Bogen führt.

Eine interessante programmatische Idee, konsequent umgesetzt, profundes Musizieren und Gestaltungskraft, alte Instrumente mit außergewöhnlichen Klangfarben, gezupft und gestrichen gegeneinander gesetzt: Damit ist kurz formuliert, was das Konzert in der Reihe "Musik im Alten Rathaus" am Sonntagabend in Emmendingen ausmachte ... Mit der illustren, informativen Moderation wurden die Komponisten zum einen von ihrem musealen Podest geholt und erhielten sehr menschliche Züge, zum andern wurde neben aller Hörfreude das Ohr geschult ... Die Viola da Gamba überraschte durch ihren warmen, sinnlichen Ton, an dem Ekkehard Weber bei aller geforderten Virtuosität festhielt. In dieser auf höchstem Niveau handwerklich professionellen Spielart gewannen die Werke ungemein...

 Schatzsucher müssen sich so fühlen, wenn sie unter lauter Kieseln einen Diamanten finden. Ähnlich ging es wohl den Besuchern des Konzertes am Sonntag in der Gemener Marienkirche. Es war eines der kleinen, feinen Konzerte, ... dessen Genuss man um alles in der Welt nicht versäumen sollte zumal, wenn der Interpret ein internationaler Meister seines Faches ist. So eine exzellente Delikatesse, die sich aus der Masse der Darbietungen heraushebt, servierte Ekkehard Weber, Dozent an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau. Das verlangte natürlich entweder einen gewissen Sinn für Musik oder die Bereitschaft, sich darauf einzulassen. Denn ein Solokonzert auf Viola da Gamba ist schon etwas Spezielles...

"Dieses Instrument erfordert viel Gefühl, und nur wenige können es so spielen, wie es seiner Natur nach behandelt werden muss" hatte Christian Friedrich Daniel Schubart im 18. Jahrhundert geschrieben. Und genau das ist die Spezialität von Ekkehard Weber. Nicht nur das, er wusste auch charmant Wissenswertes und Kurioses über die Stücke zu sagen. Virtuos, mit brillanter Grifftechnik und sensiblem Bogenstrich musizierte Weber ...
Carl Friedrich Abel, dessen Adagio einst anwesende Damen einer Ohnmacht nahe brachte, war mit einer Sonata vertreten, die allerdings bei diesem Konzert etwas moderatere Ergebnisse zeitigte: dankbaren, lang anhaltenden und verdienten Beifall.

In der Gambe blühte dagegen jener Ton auf, der hier jedesmal sein eigendynamisches Leben aus der Kunst der Bogenführung holen muß. Weber... fand die richtige Balance zu Raum und Ton und verzauberte seine Hörer von Satz zu Satz. Jede der drei Sonaten war so voller kompositorischer Vielfalt, Einfallsreichtum, rhythmischer Delikatesse, daß man oft jene immensen rein technischen Anforderungen vergaß zu hören, gerade bei der 1.Sonate das häufige Spiel über dem siebten Bund, die schnellen Wechsel in die tiefen Saiten, phantastisches Trillerspiel.

Ekkehard Weber showed off the best aspects of the gamba in the Suite in E minor by Marin Marais, consisting of a mixture of dances and abstract movements. The interpretation was unfailingly civilized, rhythmically firm and melodically clear.

Ein Lichtblick auch Ekkehard Weber mit seinem nie lauten, aber silbrig- präsenten Gambenklang. So wurde man augenblicksweise versöhnt mit einer Johannespassion von leider ungleich verteilten Qualitäten.

Beide Interpreten strahlten den ganzen Abend hindurch eine ungeheure Selbstverständlichkeit in der ganzen Art ihres Auftretens und Musizierens aus, man könnte meinen, die Schwerelosigkeit ihres Vortrages käme von alleine. Zu Beginn und auch zwischendurch waren die ausführlichen Worte zur Bauweise und Geschichte der Instrumente, sowie zu Bach und seinen Gambenkompositionen für die Zuhörer voll Spannung anzuhören. Charmant und witzig brachte der Solist Wissenswertes an das Publikum. Eine seltene Eigenschaft eines Musikers: nicht nur brillant zu spielen, sondern auch ebenso locker und leicht über Dinge zu sprechen, die sich vom normalen Lexikonwissen angenehm distanzieren.

Ekkehard Weber machte sich zum Vertreter graziöser, liebenswürdiger Musik des 18.Jahrhunderts, indem er Gambensonaten von Abel und Pepusch mit zart gewebtem bis kraftvoll strömendem Ton ausstattete und mit außerordentlicher Prägnanz jeden Satz seinem spezifischen Affekt gemäß wiedergab.

Das Freiburger Ensemble LA GAMBA...verbindet stilistische Kompetenz und theoretisches Wissen mit spieltechnischer Solidität zur beglückenden Synthese... Die interessanten, informativen und rhetorisch gewandten Ausführungen des Leiters Ekkehard Weber über die Wurzeln dieser Musik haben Seltenheitswert...

Johann Schenk's "Sonata VIII in e minor" for Viola da Gamba and Harpsichord was a real revelation for me; never before had I heard a viol played with such panache and commitment. The Sonata...gave Ekkehard Weber the chance to shine, which he did with great lustre producing a rich tone, rhythmic flexibility and precise but varied articulation.

Höhepunkte des Abends: Webers Intrepretation der Gambensonate, Alte Musik, wie sie wohl kaum unmittelbarer, schöner gestaltet werden kann und die sich gerade dadurch aus ihrer ursprünglichen Rolle als "Divertissement" löst und zum Gegenstand eines bejubelten Konzerterlebnisses wird.

La pièce maîtresse pour Ekkehard Weber fut certainement la suite en la mineur pour viole de gambe et théorbe de Marin Marais (1656-1728). Grâce à sa grande virtuosité, toutes les possibilités expressives de ce dernier instrument se succédèrent... Ce concert fut donc à la fois un spectacle de très haute qualité et une leçon d'histoire.

Ekkehard Webers Spiel auf der Diskantgambe gehörte zu den Höhepunkten des Abends. ...machten die beiden wunderbar gespielten Frescobaldi-Canzonen verständlich, warum die Gambenfamilie im 17.Jahrhundert den aufkommenden bundlosen Geschwistern noch lange nicht das Feld räumen wollte.

Telemann's Sonata in D for viola da gamba solo from Der getreue Musikmeister (1728) received an expressive and delightful performance from Ekkehard Weber. His mastery of the viol da gamba is clear, with nimble an elegant bowing and well-judged tonal variation.

Zuvor hatten sich Robert Hill und Ekkehard Weber auch als Solisten hervorgetan. Webers tonlich äußerst differenzierte Darstellung einer Gambensonate von Christoph Schaffrath fing in ihrer geradlinigen, genauen Art schlüssig den Charakter der einzelnen Sätze ein; im Largo wurde zudem hörbar, wie sehr dem Klang der Gambe, die entwicklungsgeschichtlich wohl eine zum Streichen eingerichtete Laute ist, der esoterische, aristokratische Charakter des verwandten Instruments eigen ist.

The viola da gamba sonata by Schenk is played with superb control on a seven-string instrument by Ekkehard Weber... The music may be technically close to impossible but you really wouldn't know it from this performance.

The two sonatas by Lidl showed Ekkehard Weber's dazzling technical achievements on the gamba...

Throughout the evening the musical values emphasised poise and elegance, mixed with some delightful, understated humour. The playing of both musicians never sounded forced or awkward.

Ekkehard Weber produced a sweet singing tone, a true gamba timbre which never put one in mind of an undernourished 'cello... Altogether we were treated to an evening of enchanting music...