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Kammermusik mit Blockflöte

Werke von Locke, Morel, Dieupart, Telemann, Schenck, Paisible, Leclair

Trio Basiliensis:
Marianne Mezger, Blockflöten // Ekkehard Weber, Viola da gamba // Paul Simmonds, Cembalo

Die vorliegende Einspielung präsentiert Kostbarkeiten hochbarocker Kammermusik in der Besetzung Blockflöte, Viola da Gamba, Cembalo. Es werden Komponisten zu Gehör gebracht, die selbst den Kennern Alter Musik nicht unbedingt ein Begriff sind. Namen wie Dieupart, Paisible, Morel sind höchst selten zu hören, geschweige denn auf Konzertprogrammen zu lesen.
Dies ist ein wesentliches Anliegen des Trio Basiliensis: heute wenig bekannte Komponisten, die zu ihrer Zeit aber wesentlich das musikkulturelle Leben mitbestimmten und bereicherten, wieder ins Bewußtsein des Musikliebhaber zu rufen, zu zeigen, daß nicht nur große Namen wie Bach, Händel oder Vivaldi das Musikleben damals bestimmten. Und in der Tat kann der Hörer dieser CD die Originalität und das handwerkliche Können jener Komponisten bewundern, die heute allzu leichtfertig als "Kleinmeister" abgestempelt werden. Das Trio Basiliensis wählt für seine Darbietung hervorragende Instrumente, die historischen Vorbildern folgen. Allein durch die Auswahl der unterschiedlichen Blockflöten (Ganassi-Flöte, Altblockflöte, Flûte de quatre, Flûte de voix) werden interessante Klangfarben vorgeführt, die durch das lebendige Musizieren, die stilistisch fundierte Interpretation und die technische Brillanz der Interpreten Ergänzung finden.
Die anhaltend guten Kritiken, die das Ensemble bekommt, bestätigen seinen Erfolg, den es weit über Europa hinaus erfahren hat. 
 

Sie hören:
Johann Schenck,
Sonata VIII e-moll,
Allemande

Presse-Stimmen - press releases

...You would need to listen long and hard, and be of a most uncharitable disposition, to find any fluffed notes, intonation problems, or any other such eyebrow-raising nasties in this record. Ensemble, balance and accuracy all bear close scrutiny. 
The group plays with an impeccable sense of style, based, I am sure, on the latest research... 
The playing, even on the French repertoire, is nowhere as mannered as other groups, and is all the more enjoyable for that. As to the repertoire itself, Trio Basiliensis have put together a very listenable compilation of pieces... 
Some wonderful virtuoso playing is apparent in this piece (Telemann), fluent, tight runs, and controlled tone... 
All in all, Trio Basiliensis have produced a very worthwhile collection of little-known pieces by composers who deserve a wider audience. Let's hope they continue to delve into forgotten archives...
(Midlands Early Music Forum)
 


... Trio Basiliensis widmet sich hier mit großem stilistischen Einfühlungsvermögen und selbstverständlicher technischer Perfektion Kammermusik von Komponisten aus vier Ländern. Die acht Stücke, die auf historisch angemessenen Instrumenten gespielt werden, vermitteln ein interessantes Bild vom breiten Spektrum der instrumentalen Formen zwischen 1620 und 1750. Die feinen Unterschiede in der Auffassung von Artikulation und Verzierungspraxis im Vorfeld der »goûts réunis&laqno; werden behutsam herausgearbeitet. Eine Einspielung für Liebhaber der unprätentiösen, intimen Kammermusik.
(Fono-Forum)
 


The disc begins with Matthew Locke's delightful "Consort of two parts for several Friends"
...There was some fine playing from all members of the Ensemble throughout the six dance movements, and in particular in the Courante, which was extremly light and graceful...
Next came an anonymous piece "Parthenia In-Violata" ...Paul Simmonds takes full advantage of the opportunity and produces some very decorative and expressive playing whilst Weber's viol provides an excellent supporting role...
The "Trio in d-minor" by Telemann... Again the ensemble was faultless throughout with the recorder and viol complementing one another perfectly. Marianne's articulation was precise and she produced some very nimble fingerwork in both the Vivace and Allegro with Paul releasing the Adagio in a pleasantly florid style. The work as a whole is full of harmonic "twists" wich Trio Basiliensis use to good effect to encrease the dramatic tension.
Johann Schenk's "Sonata in e-minor" for Viola da Gamba and Harpsichord was a real revelation for me; never before had I heard a viol played with such panache and commitment. The Sonata... gave Ekkehard Weber the chance to shine, which he did with great lustre producing a rich tone, rhythmical flexibility and precise but varied articulation. As a listener with wide and varied tastes in music this was one of the high points of the whole disc.
... was sympathetically played by both Mezger and Weber, their ornaments matching perfectly. The tone of the Voice Flute was enchanting never once being overpowered by the others, and it's intonation pure. Trio Basiliensis captured the dance character of the faster movements particularly well and communicated their enjoyment of it impeccably. A fitting finale to a thoroughly enjoyable disc; a voyage of discovery to be taken by all, and one which I shall retake many times.
(The recorder magazine)

 

... Listen to the beautifully crafted ornamentation in the Locke on a renaissance alto with its characteristic open sound... 
The Morel Chaconne is a wonderful example where using the voice flute as a substitute for the transverse variety gives a better balance between the elegantly intertwined thematic lines. In Telemann Trio in D minor the viol, now a treble, is again a strong partner and Ekkehard Weber makes a ravishing sound around which Marianne's evident dexterity is thrillingly demonstrated in the opening Vivace. 
The viola da gamba sonata...by Schenk is played with superb control on a seven-string instrument by Ekkehard Weber to the fine sympathetic accompaniment of Paul Simmonds. The music may be technically close to impossible but you really wouldn't know it from this performance... This CD is rich in content ... will give much pleasure and has some inspired choice of repertoire.
(Southern Early Music Forum Newsletter)
 


... The harmonic adventurousness of Parthenia's Old Noddy, the logical working out of ideas in Dieupart's suite, the striking eruption of a major episode in the final allegro of Telemann's trio, and the deeply affecting chromatic descent in the third, untitled movement of Paisible's sonata provide some wonderful moments. ... 
In point of fact, the performances are all wise in the diverse ways of the individual composers and their national styles, from Morel's Gallic restraint to Leclair's Franco-Italian ebulience. This stylistic versatility makes a deep impression; all three musicians deserve special commendation for an extraordinary adaptability that overshadows even their obvious technical proficiency... 
The recording is exceptionally natural, representing the trio with just the right amount of reverberation, at just the right distance, and with impressive clarity.
FANFARE 18 (USA)
 


Unter dem etwas "brötigen" Titel "Kammermusik mit Blockflöte" verstecken sich barocke Perlen, die so musiziert darauf verweisen, daß die Interpreten mehr als nur Brot essen können.Abwechslungsreich ist die Aufnahme allemal. Dies beginnt bei den acht verschiedenen Komponisten aus Deutschland, Frankreich und England, setzt sich bei den fünf verschiedenen Blockflöten und den drei Gambenmodellen fort und endet in den immer wieder unterschiedlichen Besetzungen. Zentrales Instrument bleibt dabei - der Titel drückt es schon aus - die Blockflöte. Die verschiedenen Modelle werden von Marianne Mezger meisterhaft bespielt. Es sind erstaunliche Effekte, die ihr Spiel hervorbringt: die verschiedenen Anblasweisen lassen z.B. die vollen "Ganassi"-Blockflötentöne schweben, im Flattement erbeben, im "messa di voce" an- und abschwellen, um im kurz darauf einsetzenden "martellato" aus dem Instrument jene kennzeichnenden, prägnanten und höchst angenehmen Einschwingvorgänge hervorzulocken. Zu schreiben, daß die Verzierungen dazu gekonnt und dem Stil der jeweiligen Kompositionen angepasst sind, erübrigt sich beinahe. Hier sind die nötigen "distinctiones, interpunctiones, posituras usw." (Mattheson) richtig angebracht, da wird nichts dem Zufall überlassen.
Ekkehard Webers Aufgaben als Gambist sind dreigeteilt. Auch er entledigt sich seiner Aufgaben mit Bravour. Einerseits tritt er als einfühlsamer Basso Continuospieler auf, in der Sonata VIII in e von Johann Schenk entpuppt er sich andererseits als Virtuose, der auch im mehrstimmigen Spiel bewandert ist, und in den Triosonaten von Telemann und Leclair nimmt er seine verschiedenen konzertanten Aufgaben sowohl auf der Diskant*, als auch auf der Bassgambe wahr.
Als dritter im Bunde fungiert Paul Simmonds am italienischen Cembalo. Er bildet dabei den soliden Grundstock, der es der Blockflöte und der Gambe erlaubt, sich unbeschwert und frei darüber zu entfalten. Sein Spiel ist interessant, ebenfalls reich verziert und differenziert registriert. Auffallend auch, wie gut die drei zusammen harmonieren... Dem Trio Basiliensis ist eine farbige und sehr abwechslungsreiche Aufnahme geglückt, zu der man gratulieren darf.
(INTRADA, Zeitschrift für Alte Musik, Schweiz)
 


Hinter dem bescheidenen Titel verbirgt sich ein Tondokument, das für den Hörer ebenso lehrreich wie vergnüglich ist. ... Die drei Musiker haben ihr aufführungspraktisches Detailwissen derart internalisiert, daß ihnen mühelos der Wechsel der musikalischen Idiome gelingt, ganz abgesehen vom Wechsel des Instrumentariums - Flöten und Gamben betreffend: besonders erwähnenswert Ekkehard Webers berückendes Diskantgambenspiel! Man müßte doch annehmen, daß angesichts solchen Musizierens in vollendeter Integration von Wissen und Können die letzten Bastionen kämpferischer Ablehnung der "historischen Aufführungspraxis" fallen müßten ...
(Musica Sacra)Pressestimmen